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Neuigkeiten

Was ist für mich drin

11.06.2018

Einen Instinkt teilen wir mit unseren Hunden und auch mit allen anderen Tieren. "Was ist für mich drin?"

Eine wesentliche Lektion in unserem Leben ist es, aus Fehlern zu lernen. Wir alle machen Fehler, das ist unvermeidlich. Wichtig ist es, zu erkennen, was wir tun müssen, um diese Fehler in Zukunft zu vermeiden. Dazu brauchen wir Ideen, Kreativität und Vorstellungskraft. 

Genau diese Eigenschaften können wir nutzen, wenn wir mit unserem Hund trainieren. Hunde tun, was sie tun müssen, und nicht mehr, um ihr Ziel zu erreichen. Wenn wir ihnen mit Respekt und Liebe, aber auch mit Konsequenz zeigen, was sie falsch gemacht haben oder was sie anders tun sollten, können sie lernen, was richtig ist.

Stellen wir uns vor, ein Hund springt zur Begrüssung jedesmal an uns oder an Besuchern hoch. Für Hunde ist das ein sehr natürliches Verhalten. Besonders junge Hunde unter zwei Jahren tun dies sehr oft. Da aber die meisten Leute - mich eingeschlossen - dies nicht wollen, müssen wir dieses Fehlverhalten ruhig und freundlich umlenken.

Wenn ein Hund an uns hochspringt und wir dann mit ihm "schimpfen", kriegt er genau das, was er eigentlich wollte, nämlich unsere Aufmerksamkeit. Er wird also das nächste Mal höchstwahrscheinlich wieder versuchen, an uns oder unseren Besuchern hoch zu springen. Wenn wir aber dieses Verhalten einfach ignorieren, den Hund nicht ansprechen, nicht anschauen und uns nur wegdrehen, wenn er an uns hochspringt, wird der Hund merken, dass er mit seinem Verhalten nirgendwo hinkommt. Normalerweise wird der Hund dann weggehen und seine Strategie neu überdenken. Wir können diesen Denkprozess beobachten, wenn wir sehen, wie der Hund zum Beispiel seine Lippen leckt oder anfängt zu gähnen (gähnen bringt mehr Sauerstoff ins Gehirn!). Es kann sein, dass der Hund noch ein paar Mal versucht, an uns hoch zu springen. Wenn wir aber dieses Verhalten konsequent ignorieren, wird er lernen, dass so "nichts für ihn drin ist" und aus eigenem freien Willen sein Verhalten stoppen.

Der schwierigste Teil ist es für uns und unsere Besucher, während des "Denkprozesses" nichts für den Hund zu tun. Es ist aber sehr wichtig, dass der Hund selber merkt, welche seiner Aktionen ihm was bringen und welche nicht. Er wird sein Verhalten von sich aus ändern und viel glücklicher mit den neuen Regeln umgehen. Darin sind sie doch genau gleich wie wir, oder nicht?

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass der Hund anfängt, selber zu denken und handeln und nicht nur auf uns reagiert. Wenn Du zum Beispiel die Leine in die Hände nimmst und Dein Hund sehr aufgeregt wird und zur Türe rennt oder anfängt, aufgeregt zu bellen, ignorierst Du dieses Verhalten. Leg die Leine wieder hin und mach etwas anderes, bis der Hund sich wieder beruhigt hat. Mach dies so oft, bis der Hund merkt, dass nichts passiert, wenn er aufgeregt und hyperaktiv reagiert. Er wird relativ schnell lernen, was er tun muss. Er wird das Verhalten von sich aus ändern und ruhig darauf warten, dass ihm die Leine angelegt wird. Und er hat wieder selber entschieden, welches das bessere Verhalten ist. Wenn wir nur auf gewünschte Verhalten reagieren, wird der Hund schnell alle ungewünschten Marotten ablegen. Weil "nichts für ihn drin ist"! Indem wir es seiner eigenen Intelligenz überlassen, die richtigen Entscheidungen  zu treffen, gehen wir respektvoll mit unserem Hund um und werden entdecken, dass er viel gescheiter ist, als wir das vielleicht für möglich gehalten haben. Wenn wir nun noch mit positiver Bestärkung korrektes Verhalten loben, werden wir bald einen entspannten Hund haben, der weiss, was von ihm erwartet wird und glücklich mit uns kooperiert.

Berichte/Artikel

Was ist für mich drin

10.06.2018

Einen Instinkt teilen wir mit unseren Hunden und auch mit allen anderen Tieren. "Was ist für mich drin?"

Eine wesentliche Lektion in unserem Leben ist es, aus Fehlern zu lernen. Wir alle machen Fehler, das ist unvermeidlich. Wichtig ist es, zu erkennen, was wir tun müssen, um diese Fehler in Zukunft zu vermeiden. Dazu brauchen wir Ideen, Kreativität und Vorstellungskraft. 

Genau diese Eigenschaften können wir nutzen, wenn wir mit unserem Hund trainieren. Hunde tun, was sie tun müssen, und nicht mehr, um ihr Ziel zu erreichen. Wenn wir ihnen mit Respekt und Liebe, aber auch mit Konsequenz zeigen, was sie falsch gemacht haben oder was sie anders tun sollten, können sie lernen, was richtig ist.

Stellen wir uns vor, ein Hund springt zur Begrüssung jedesmal an uns oder an Besuchern hoch. Für Hunde ist das ein sehr natürliches Verhalten. Besonders junge Hunde unter zwei Jahren tun dies sehr oft. Da aber die meisten Leute - mich eingeschlossen - dies nicht wollen, müssen wir dieses Fehlverhalten ruhig und freundlich umlenken.

Wenn ein Hund an uns hochspringt und wir dann mit ihm "schimpfen", kriegt er genau das, was er eigentlich wollte, nämlich unsere Aufmerksamkeit. Er wird also das nächste Mal höchstwahrscheinlich wieder versuchen, an uns oder unseren Besuchern hoch zu springen. Wenn wir aber dieses Verhalten einfach ignorieren, den Hund nicht ansprechen, nicht anschauen und uns nur wegdrehen, wenn er an uns hochspringt, wird der Hund merken, dass er mit seinem Verhalten nirgendwo hinkommt. Normalerweise wird der Hund dann weggehen und seine Strategie neu überdenken. Wir können diesen Denkprozess beobachten, wenn wir sehen, wie der Hund zum Beispiel seine Lippen leckt oder anfängt zu gähnen (gähnen bringt mehr Sauerstoff ins Gehirn!). Es kann sein, dass der Hund noch ein paar Mal versucht, an uns hoch zu springen. Wenn wir aber dieses Verhalten konsequent ignorieren, wird er lernen, dass so "nichts für ihn drin ist" und aus eigenem freien Willen sein Verhalten stoppen.

Der schwierigste Teil ist es für uns und unsere Besucher, während des "Denkprozesses" nichts für den Hund zu tun. Es ist aber sehr wichtig, dass der Hund selber merkt, welche seiner Aktionen ihm was bringen und welche nicht. Er wird sein Verhalten von sich aus ändern und viel glücklicher mit den neuen Regeln umgehen. Darin sind sie doch genau gleich wie wir, oder nicht?

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass der Hund anfängt, selber zu denken und handeln und nicht nur auf uns reagiert. Wenn Du zum Beispiel die Leine in die Hände nimmst und Dein Hund sehr aufgeregt wird und zur Türe rennt oder anfängt, aufgeregt zu bellen, ignorierst Du dieses Verhalten. Leg die Leine wieder hin und mach etwas anderes, bis der Hund sich wieder beruhigt hat. Mach dies so oft, bis der Hund merkt, dass nichts passiert, wenn er aufgeregt und hyperaktiv reagiert. Er wird relativ schnell lernen, was er tun muss. Er wird das Verhalten von sich aus ändern und ruhig darauf warten, dass ihm die Leine angelegt wird. Und er hat wieder selber entschieden, welches das bessere Verhalten ist. Wenn wir nur auf gewünschte Verhalten reagieren, wird der Hund schnell alle ungewünschten Marotten ablegen. Weil "nichts für ihn drin ist"! Indem wir es seiner eigenen Intelligenz überlassen, die richtigen Entscheidungen  zu treffen, gehen wir respektvoll mit unserem Hund um und werden entdecken, dass er viel gescheiter ist, als wir das vielleicht für möglich gehalten haben. Wenn wir nun noch mit positiver Bestärkung korrektes Verhalten loben, werden wir bald einen entspannten Hund haben, der weiss, was von ihm erwartet wird und glücklich mit uns kooperiert.

Warum wedelt ein Hund mit dem Schwanz

10.06.2018

Alle Tiere kommunizieren mit Energie und Körpersprache und man kann leicht erkennen, ob sie ängstlich oder aggressiv sind. Dabei sind die wichtigsten Kommunikationsmittel der Tiere Augenkontakt, Ohrstellung und Schwanzwedeln.

Ist ein Tier agressiv, wird es den Augenkontakt benutzen und Dir sagen: "Verschwinde!". Wittert das Tier Gefahr, zeigt sich das durch seine aufrechten Ohren. Am wichtigsten ist es aber den Schwanz zu beobachten.

Ein Wedeln mit dem Schwanz ist nicht immer freundlich!

Wenn eine Katze mit dem Schwanz wedelt heißt das: "Pass auf, gleich werde ich angreifen!" Wenn ein Eichhörnchen mit seinem Schwanz wackelt sagt es: "Ich bin groß und bedrohlich, also bleib weg!" Wedelt der Hund mit seiner Rute, kann er damit viele Dinge meinen, je nachdem wie er wedelt. Der Schwanz des Hundes ist für die Kommunikation vielleicht sogar noch wichtiger als seine Ohren. Deshalb sollte man nie einem Hund den Schwanz oder die Ohren coupieren, denn man nimmt ihm unter anderem die Fähigkeit, richtig zu kommunizieren. Stell Dir vor, man schneidet Dir die Zunge raus oder entfernt Dir die Stimmbänder! Ohne Ohren und ohne Rute können unsere Hunde kaum noch untereinander sprechen oder mit uns kommunizieren.

Was bedeuten die verschiedenen Rutenstellungen?

Stell Dir den Hundeschwanz wie ein Blinkerhebel beim Auto vor. Da gibt es eine Ruheposition und zwei andere Positionen, die verschiedene Richtungen anzeigen. Wenn der Schwanz eines Hundes in seiner natürlichen Position ist, zeigt dies an, dass der Hund ruhig und glücklich ist. Hier kann die Position natürlich je nach Rasse variieren. Manche Rassen haben Schwänze, die natürlich hinter ihren Beinen hängen, während andere Hunde Schwänze haben, die sich über ihrem Rücken zusammenrollen. Der Schwanz in dieser natürlichen Position sagt Dir: " Alles in Ordnung. Ich bin glücklich."

Wenn sich der Schwanz nach oben oder unten bewegt

Neben rechts und links kann sich der Schwanz des Hundes auch nach oben oder unten bewegen. Bewegt sich der Schwanz nach oben, wird der Hund selbstbewusster oder dominanter. Es ist, als würde man eine Flagge hissen und die Nachricht senden: "Ich bin hier der verantwortliche Hund." Geht der Schwanz nach unten, sendet er: "Du bist hier der verantwortliche Hund!" Geht der Schwanz zwischen die Beine des Hundes, sendet er: "Ich bin harmlos. Tue mir nichts! Ich unterwerfe mich!" Ein angehobener Schwanz ist nicht unbedingt immer aggressiv, aber ein abgesenkter Schwanz ist immer unterwürfig. Streicht man einem Hund mit abgesenkter Rute diesen von unten nach oben, hebt ihn also an, kann man dadurch direkt das Selbstbewusstsein des Hundes stärken.

Wenn sich der Schwanz von Seite zu Seite bewegt

Dass ein wedelnder Hund glücklich ist, stimmt nicht unbedingt. Die Wissenschaft hat gezeigt, dass es davon abhängt, wie schnell sich der Schwanz bewegt und auf welche Seite die Rute mehr ausschlägt. Der Schwanz verstärkt auf der rechten Seite zeigt positive Emotionen, wie Aufregung oder Interesse. Der Schwanz mehr auf der linken Seite zeigt negative Emotionen wie Besorgnis, Angst oder Aggression. Das liegt daran, dass bei vielen Säugetieren, einschließlich Hunden und Menschen, die linke Seite des Gehirns mit positiven Verhaltensweisen handelt, währen die Rechte mit dem Negativen handelt. Da jede Seite des Gehirns die entgegengesetzte Seite des Körpers kontrolliert, führt dies zu dem vorher erklärten Unterschied in der Bedeutung. Diese Verdrahtung der Seiten des Gehirn ändert sich nicht bei rechts- oder linkshändigen Menschen oder Tieren.

Der Kontext ist der Schlüssel - Wir wissen nun folgendes:

Ein mehr nach rechts wedelnder Hund mit normaler oder leicht abgesenkter Rute sagt: "Hey, ich bin glücklich. Du bist der Boss. Es ist alles gut." Wenn der Schwanz mehr nach links wedelt und aufgestellt ist, also höher als normal, sagt der Hund: "Pass auf! Hier habe ich das Sagen!"

Geschwindigkeit spielt auch eine Rolle

Je schneller sich der Schwanz bewegt, desto höher ist die positive oder negative Energie. Wirklich schnell und tief, richtig unterwürfiger Hund. Wirklich schnell und hoch auf der linken Seite, geh weg! Im Extremfall kann der Schwanz sogar vibrieren. Das heißt definitiv: meide den Hund. Unabhängig von der Position zeigt ein sich langsam bewegender Schwanz einen ruhigen und neugierigen Hund an; hier kannst Du näher kommen und ihn besser kennen lernen.

Was ist für mich drin

10.06.2018

Einen Instinkt teilen wir mit unseren Hunden und auch mit allen anderen Tieren. "Was ist für mich drin?"

Eine wesentliche Lektion in unserem Leben ist es, aus Fehlern zu lernen. Wir alle machen Fehler, das ist unvermeidlich. Wichtig ist es, zu erkennen, was wir tun müssen, um diese Fehler in Zukunft zu vermeiden. Dazu brauchen wir Ideen, Kreativität und Vorstellungskraft. 

Genau diese Eigenschaften können wir nutzen, wenn wir mit unserem Hund trainieren. Hunde tun, was sie tun müssen, und nicht mehr, um ihr Ziel zu erreichen. Wenn wir ihnen mit Respekt und Liebe, aber auch mit Konsequenz zeigen, was sie falsch gemacht haben oder was sie anders tun sollten, können sie lernen, was richtig ist.

Stellen wir uns vor, ein Hund springt zur Begrüssung jedesmal an uns oder an Besuchern hoch. Für Hunde ist das ein sehr natürliches Verhalten. Besonders junge Hunde unter zwei Jahren tun dies sehr oft. Da aber die meisten Leute - mich eingeschlossen - dies nicht wollen, müssen wir dieses Fehlverhalten ruhig und freundlich umlenken.

Wenn ein Hund an uns hochspringt und wir dann mit ihm "schimpfen", kriegt er genau das, was er eigentlich wollte, nämlich unsere Aufmerksamkeit. Er wird also das nächste Mal höchstwahrscheinlich wieder versuchen, an uns oder unseren Besuchern hoch zu springen. Wenn wir aber dieses Verhalten einfach ignorieren, den Hund nicht ansprechen, nicht anschauen und uns nur wegdrehen, wenn er an uns hochspringt, wird der Hund merken, dass er mit seinem Verhalten nirgendwo hinkommt. Normalerweise wird der Hund dann weggehen und seine Strategie neu überdenken. Wir können diesen Denkprozess beobachten, wenn wir sehen, wie der Hund zum Beispiel seine Lippen leckt oder anfängt zu gähnen (gähnen bringt mehr Sauerstoff ins Gehirn!). Es kann sein, dass der Hund noch ein paar Mal versucht, an uns hoch zu springen. Wenn wir aber dieses Verhalten konsequent ignorieren, wird er lernen, dass so "nichts für ihn drin ist" und aus eigenem freien Willen sein Verhalten stoppen.

Der schwierigste Teil ist es für uns und unsere Besucher, während des "Denkprozesses" nichts für den Hund zu tun. Es ist aber sehr wichtig, dass der Hund selber merkt, welche seiner Aktionen ihm was bringen und welche nicht. Er wird sein Verhalten von sich aus ändern und viel glücklicher mit den neuen Regeln umgehen. Darin sind sie doch genau gleich wie wir, oder nicht?

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass der Hund anfängt, selber zu denken und handeln und nicht nur auf uns reagiert. Wenn Du zum Beispiel die Leine in die Hände nimmst und Dein Hund sehr aufgeregt wird und zur Türe rennt oder anfängt, aufgeregt zu bellen, ignorierst Du dieses Verhalten. Leg die Leine wieder hin und mach etwas anderes, bis der Hund sich wieder beruhigt hat. Mach dies so oft, bis der Hund merkt, dass nichts passiert, wenn er aufgeregt und hyperaktiv reagiert. Er wird relativ schnell lernen, was er tun muss. Er wird das Verhalten von sich aus ändern und ruhig darauf warten, dass ihm die Leine angelegt wird. Und er hat wieder selber entschieden, welches das bessere Verhalten ist. Wenn wir nur auf gewünschte Verhalten reagieren, wird der Hund schnell alle ungewünschten Marotten ablegen. Weil "nichts für ihn drin ist"! Indem wir es seiner eigenen Intelligenz überlassen, die richtigen Entscheidungen  zu treffen, gehen wir respektvoll mit unserem Hund um und werden entdecken, dass er viel gescheiter ist, als wir das vielleicht für möglich gehalten haben. Wenn wir nun noch mit positiver Bestärkung korrektes Verhalten loben, werden wir bald einen entspannten Hund haben, der weiss, was von ihm erwartet wird und glücklich mit uns kooperiert.