China, Indien und andere asiatische Ländern verzaubern nicht erst seit den legendären Reisen Marco Polos die Phantasie. Seinen Möbeln und Dekorationsobjekten haftet schon seit jeher etwas Verführerisches an.
Und tatsächlich fasziniert der asiatische Stil bis heute. Denn chinesische oder indische Möbel zaubern Farbe und Gemütlichkeit in moderne Einrichtungsstile und verleihen kühlem Ambiente Atmosphäre und Wohnlichkeit. Traditionell bevorzugt man beispielsweise in China Möbel mit glatter, glänzender farbiger Oberfläche. Heute gibt es diese Lackmöbel in vielen Farben. Traditionell sind dabei aber die Farben Rot und Schwarz. So wie beispielsweise der Hochzeitsschrank oder asiatische Kommoden und Sideboards, die nicht nur durch Ihre schönen Lackoberflächen sondern auch immer durch ihr harmonisches Design bestechen. Mit runden Beschlägen, Schlüssel und Scharnieren, die nicht nur Beiwerk sondern immer auch Bestandteil des ausgewogenen Designs sind. Heute findet man auch – nicht zuletzt aufgrund der Größe der beiden Länder – zahlreiche antike und kostbar restaurierte asiatische Möbel wie Apothekerschränke, asiatische Sideboards und kostbare Schränke, die mit viel Liebe zu Detail kunstvoll bemalt sind und die sich wunderbar in modern anmutende Wohnungen integrieren lassen.
Aber nicht nur Möbel im Ethnostil sind heute aus fast keinem Haus mehr wegzudenken. Viel lernen können wir auch aus der Positionierung der Möbel in einem Raum. So besteht die Kunst des Einrichtens auch in der Harmonie der Dinge zueinander. Dieses Einrichtungsprinzip wird man in jeden Raum finden, der ein angenehm wohnliches Gefühl auf den Zuseher verströmt. Denn zeitlose Eleganz entsteht immer durch ein Zusammenspiel an Materialien, Stoffen und Strukturen. Am wichtigsten überhaupt ist dabei allerdings die Symmetrie eines Raumes. Nur wenn Möbel und Accessoires ausgewogen platziert sind, wird in einem Raum auch die entsprechende harmonische Wirkung erzielt, in der sich sein Besitzer dann auch wohlfühlen kann.
Asiatische Möbel verleihen dem Besitzer aber auch immer das Flair von Weitgereisten und global denkenden Menschen. Durch das Reisen ist die Welt zusammengerückt. Der Ethnostil versammelt so gesehen die schönsten Stücke dieser Welt in einem Wohn-Stil. Sei es die feine filigrane Handarbeit, die man beispielsweise in Teekannen und Tabletts aus Marokko oder den schönen marokkanischen Laternen findet. Sei es die Handwerkskunst, die jeder Tischmacher in Marrakesch von Generation zu Generation – von Vater zu Sohn weitergibt. Oder denken Sie nur an die filigranen Holzschnitzarbeiten der Inder, die man in und auf den alten Kaufmannshäusern von Rajasthan findet. Der Eitelkeit der Kaufmänner haben wir zu verdanken, dass heute so viele antike indische Bauteile zu Möbeln gefertigt werden können. Denn immer wenn ein Kaufmann zu Geld kam, hat er seine Fassade noch aufwendiger und schöner geschmückt. Mit fein geschnitzten Holzpanelen, die heute Kommoden, Schränke oder Couchtische aus Indien zieren. Asiatische Gelassenheit findet man in Thailand. Nichts kann die asiatische Lebenseinstellung, die zu unserer hektischen Zeit ein Gegenpol ist, besser ausdrücken, als der gelassene Ausdruck des thailändischen Buddhas. Gerade die Thailänder, die meist tief gläubig sind, stellen den Buddha mit den verschiedenen Mudras (Handhaltungen) dar und in verschiedenen Positionen, die alle eine spezielle Bedeutung und Geschichte haben. Aber auch wunderschöne alte Figuren oder Windlichter bezaubern mit asiatischer Stimmung und Flair. Auf unsere Interieur-Weltreise begegnen uns elegant anmutende Lackschränke aus China genauso wie Opiumtische oder antike Truhen im Kolonialstil. Ausgefallene Einzelstücke, die eines eint: sie sind immer von Hand hergestellt und erzählen in vielen Fällen eine Geschichte, in der vielleicht sogar Marco Polo eine Rolle gespielt hat. Wohnen im Ethnostil besänftigt nicht nur die gestresste Seele sondern beflügelt auch die Fantasie und inspiriert uns täglich, auf den Spuren der exotischsten Reiseziele dieser Welt, wieder zu uns selbst zu finden. Entdecken Sie die schönsten Dinge unter http://www.suppanundsuppan.at